Ist ein Friedhof nur ein Ort, an dem die Verstorbenen ruhen? Ein Totenacker in Erwartung ihrer Aufnahme ins Jenseits, mit einem Kreuz, einem Grabstein und manchmal einer Kapelle als Erinnerung? Oder verbirgt sich mehr dahinter?
Hinter der Symbolik der Totensprache, die auf diesem über 200 Jahre alten Friedhof besprochen wird, verbirgt sich oft eine faszinierende Geschichte. Sie prägt die Person, die dort begraben liegt.
Eines der verschiedenen Themen, die behandelt werden, sind u. a. „die Kriegsgräber“. Während des schrecklichen Weltbrandes zwischen 1914 und 1918 ließen 131 Turnhoutener ihr Leben. Die Stadt hält die Erinnerung an diese Gefallenen lebendig. Das Denkmal „Friede und Sieg“ auf dem Zegeplein ist ein Beweis dafür. Wir besuchen diese Kriegsgräber auf dem Friedhof und hören direkte Zeugenaussagen.
Kurz: faszinierende Geschichten, die hier verborgen liegen und von der Führung für Sie zum Leben erweckt werden.