Yol (türkisch für „Weg“) ist eine Live-Performance, in der Spoken Word und anatolische Musik aufeinandertreffen. Aus ihrem musikalischen Erbe heraus schreibt Sevdâ Spoken-Word-Texte, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden.\n\nDie Aufführung ist eine Ode an die Lieder, die sie geprägt haben, und eine Suche danach, wie Musik und Poesie gemeinsam Raum für Begegnungen zwischen Generationen und Kulturen schaffen.\n\nSevdâ Söğütlü ist Spoken-Word-Künstlerin und Dichterin. Sie verwebt Liebe, Weltanschauung und Mehrsprachigkeit zu einem poetischen und fließenden Ganzen. Sie wurde Vizemeisterin beim Gents Slampioenschap und gewann den Personality Award bei der Spoken Awards in Rotterdam. Ihre Poesie versucht, Brücken zwischen Wörtern und Musik, über Kulturen und Generationen hinweg zu schlagen.\n\nHilde De Clercq ist eine belgische Musikerin und Performerin, spezialisiert auf türkische und arabische Musik. Sie singt und spielt unter anderem Darbuka, Bendir, Riq, Oud und Klavier.\n\nMevlüt Akgüngör begeisterte sich schon in jungen Jahren durch seinen Vater für Musik, von dem er traditionellen und religiösen Gesang lernte. Er nahm Saz-Unterricht bei De Centrale, fand aber bald sein Instrument in der Ney, der türkischen Rohflöte, die sowohl in der osmanischen Makam-Musik als auch in der Sufi-Tradition eine zentrale Rolle spielt.\n\nİlhan Eken ist professioneller Spieler der Bağlama, eines ikonischen Instruments innerhalb der anatolischen Volks- und Protestmusik.