Wir folgen April und Frank Wheeler, einem scheinbar idealen Paar. Sie haben ein Haus, zwei Kinder, einen festen Job und eine Zukunft, die auf dem Papier perfekt aussieht. Gleichzeitig träumen sie von einem Leben, das größer ist als das Korsett der Vorstadt. Ihr Plan, alles hinter sich zu lassen und in Paris neu anzufangen, soll sie vor dem erstickenden Konformismus retten. Doch als die Realität sie einholt, bröckelt ihr Traum. Was als gemeinsame Hoffnung auf Freiheit begann, verwandelt sich in Vorwürfe, Machtlosigkeit und einen destruktiven Kampf, in dem die Liebe kaum standhält.
Nach ‚Infidèles‘ (2018) von Ingmar Bergman setzen tg STAN und De Roovers ihre Untersuchung des menschlichen Scheiterns mit der Theateradaption von Richard Yates’ Roman ‚Revolutionary Road‘ (1961) fort. Zwei Generationen von Schauspielern, die eine Vorliebe für Text haben, gehen mit messerscharfen Dialogen aufeinander los. Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen ‚Who’s Afraid of Virginia Woolf‘ und einem Streichquartett von Schostakowitsch.
von, mit: Robby Cleiren, Jolente De Keersmaeker, Ivana Noa, Flor Van Severen
Text: Richard Yates
Bearbeitung: Jacob Derwig, tg STAN & De Roovers
Übersetzung: Marijke Emeis, tg STAN & De Roovers
Musik, externer Blick: Frank Vercruyssen
Kostüme: An d'Huys
Bühnenbild, Lichtdesign: Stef Stessel
Produktion: tg STAN & De Roovers
Koproduktion: PerPodium
mit der Unterstützung von: der Tax Shelter der Belgische Federale Overheid, der Vlaamse Gemeenschap