Es ist eine kreative Energie, die aus dem Zusammenleben in einem gemeinsamen Raum entsteht. Spontan nimmt uns die Ausstellung mit auf einen Spaziergang, bei dem jeder Künstler seine Praxis auf einzigartige Weise präsentiert.
Die Ausstellung wird durch eine Performance von Lucas Loop unterbrochen: Ihre Arbeit erforscht den Körper in seiner Metamorphose, dekonstruiert ihn, um Wesen jenseits der Norm erscheinen zu lassen.
Die Szenografie ist so konzipiert, dass die Zuschauer im Mittelpunkt der Performance stehen; die Bühne verwandelt sich in eine große Tafel, an der sich Unordnung und Opulenz vermischen.
Die Inszenierung baut sich um zwei Figuren auf: eine multiple Persönlichkeit, die der Künstler durch verschiedene Erscheinungsbilder verkörpert, und die Allgegenwart einer Autorität. Diese betrachten sich, umarmen sich und stoßen sich ab. Eine Zweideutigkeit entsteht, eine Geste, die sich in die Haut eingräbt und Narben hinterlässt. Es ist eine Choreografie, die wie ein Totentanz anmutet.
Vernissage am Donnerstag, 12. November um 18:30 Uhr / Performance um 19:30 Uhr. Sichtbar an den Tagen / Abenden der Vorstellungen.
Die Bar öffnet eine Stunde vor der Vorstellung.
Eintritt frei