Ein akrobatischer Architekt komponiert den Raum mit Kilos von Beton. Jonas baut Türme, die Türme verwandeln sich in eine Stadt, eine verlassene Ebene, einen Menschen.
Aber immer wenn er versucht, den letzten Stein zu legen, erweist sich sein Werk als unvollendet. Er balanciert gefährlich auf wackeligen Türmen, springt auf seinen Händen von Stein zu Stein. Aber was er auch versucht: alles bleibt so steif und still. Bis er den Beton anzieht: drehend auf bleischweren Schuhen orchestriert er ein kleines Ballett, in einem Duett mit einem massiven Ball schert er haarscharf an seinem Publikum vorbei. Seinen ganzen Körper (ver)baut er. Selbst wenn er fast unter dem Gewicht zusammenbricht, findet Jonas noch gerade die Freiheit für ein Duett zwischen Zeh und kleinem Finger. In einer Welt von reisendem und fühlbarem Klang baut er gemeinsam mit dem Publikum die Welt um.
Zirkustheater mit trommelnden Blöcken, einem versteinerten Akrobaten und tanzendem Beton
Ergebnis: sprudelndes Zirkus-Klangtheater, in dem das Publikum mitten drin sitzt.
„Gerade weil es so einfach und abstrakt aussieht, gibt es so viel zu imaginieren. (...) Wieder haben Hanne und Mahlu eine Erfolgsnummer gepackt“ (Wouter Hillaert, Pzazz)
Nach den erfolgreichen Vorstellungen ‚Plock!‘ (2018 zu Gast in ’t Blikveld) und ‚murmur‘ bildet ‚KORROL‘ das Schlussstück einer Trilogie über Kunst und Kreieren.
Spiel: Jonas Bollinger / Konzept & Regie: Hanne Vandersteene und Mahlu Mertens / Dekor: Architekt Lode De Smet - Van Damme / Klangkonzept: Stijn Dickel (aifoon vzw) / mit Unterstützung von: De Vlaamse Regierung, Miramiro, Perplx, Cirklabo, Circuswerkplaats Dommelhof, C-Takt, CirqEvolution, De Grote Post und Perpodium
ungummerierte Sitzplätze