Kabylifornie ist ein Solo, das die porösen Zonen zwischen intimer Erzählung, Humor und politischer Reflexion erforscht. Ausgehend von persönlichen Anekdoten hinterfragt Agathe Yamina Meziani ihre Identität, die Übertragung, die Zugehörigkeit und die intimen Mechanismen, die man einsetzt, um das zu überleben, was einen übersteigt. Sie erzählt von ihrem Vater, ihrer kabylischen Kultur, den Überlebensstrategien, die man als Kind erfindet, und der Art und Weise, wie man Gewalt in eine Erzählung verwandelt. Zwischen Familienvideos, poetischer Narration und Verschiebungen konstruiert sie einen beweglichen Raum zwischen Realität und Fiktion, in dem Widersprüche koexistieren können und in dem Humor zu einem Werkzeug der Klarheit wird.