„Slow Motion Scene“ ist eine Ode an die Langsamkeit, die Entschlackung und die Unvollkommenheit. Der Entstehungsprozess dieses Albums und seiner Show erstreckte sich über einen ziemlich langen Zeitraum und geschah ohne Eile, mit langen Phasen des Schreibens und Schaffens. Die rohe und minimalistische Seite zeigt sich sowohl im Klang als auch im Visuellen, geleitet von der Idee, dass Fehler, Ungeschicklichkeit und Zerbrechlichkeit Kräfte sind, die die Authentizität und Unmittelbarkeit nähren und uns einander näher bringen. In dieser Welt auf der Suche nach Perfektion, in der man sich hinter Filtern versteckt und auf jeden Makel zeigt, ist das Bedürfnis, ohne Künstlichkeit da zu sein, die wahre Dringlichkeit.
Um sein neues Solo-Album zu präsentieren, enthüllt Axel Gilain seine Stücke, Stimme und Gitarre, unterbrochen von Klängen, Gedanken und Interviewfetzen, die auf einem Kassettenspieler ausgelöst werden, einem unvollkommenen und nostalgischen Objekt.