Vom 3. Juli 2026 bis zum 1. August 2027 würdigen die Musées de Verviers den Maler Philippe Derchain (1873‑1947), eine bedeutende Figur der Schule von Verviers.
Die Ausstellung vereint eine bemerkenswerte Sammlung von Werken, die selten gezeigt werden und aus öffentlichen und privaten Sammlungen stammen, und enthüllt einen Maler, der die einfachsten Momente zum Schwingen bringt: ein von Stille gebadetes Interieur, eine von Licht durchflutete Landschaft, eine schwebende Geste. Genau wie Maurice Pirenne und Georges Le Brun wird Derchain zu den „Intimistes verviétois“ gezählt, in Anlehnung an ihre gemeinsame Ästhetik, in der die Stille der Innenräume, die Ruhe der Landschaften und die Sorgfalt der Gesten herrschen.
Eine Einladung, in das Intime einzutreten und einen regionalen künstlerischen Schatz wiederzuentdecken, der immer noch aktuell ist.