Können Populismus und Nationalismus für die Linke als politische Strategie nützlich sein? Gibt es eine Form von gutem Populismus? Was wäre für die Linke wirklich machbar? Als originelle Denkerin auf dem Gebiet des Populismus schließt sich Emmy Eklundh uns an, um bestehende, bequeme Paradigmen zu hinterfragen und zu überdenken. In diesem WAF-Gespräch nutzt Emmy sowohl ihre umfassende Erfahrung an den Grenzen der Populismusforschung als auch ihr Engagement auf der Linken, um mögliche Wege für eine effektive progressive Politik von heute zu erörtern. Für uns alle, die wir uns mit zeitgenössischer Politik beschäftigen, verbindet sie Liberalismus, Populismus und eine kritische dekoloniale Perspektive auf höchst originelle Weise. ÜBER DIE REFERENTIN Dr. Emmy Eklundh ist Senior Lecturer für Politik an der Cardiff University, UK. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt an der Schnittstelle zwischen European Politics sowie politischer und sozialer Theorie. Ich interessiere mich besonders für soziale Bewegungen und politische Parteien auf der Linken, insbesondere für Fälle von Linkspopulismus in Southern Europe. Sie nutzt radikaldemokratische Rahmenbedingungen, um unser Verständnis von Demokratie in Europa, die Herausforderungen für unsere derzeitige liberale Ordnung, aber auch die Möglichkeiten für demokratische Reformen zu erweitern. Zu den aktuellen Forschungsprojekten gehören linkspopulistische Antworten auf Nationalismus und Widerstand gegen die europäische Integration von links. Sie untersucht auch genau die Rolle der sozialen Medien für politisches Handeln und wie Emotionen unser Denken über politische Identitäten beeinflussen. Sie ist eine regelmäßige Mitarbeiterin von Medienkanälen bei Diskussionen über spanische Politik und Populismus (einschließlich BBC, CNN, Sky News, CNBC, schwedisches Nationalradio, Newsweek). Zuvor war sie Dozentin für Spanish and International Politics am King's College London.