CHRONIK EINES BEGRABENEN DREHBUCHS Pitch: „Ein Geschichtslehrer nimmt seine Klasse mit nach Auschwitz. Eine notwendige pädagogische Mission. Nur dass er kaum angekommen, seine Ex trifft. Unbehagen. Dann entgleist alles.“ Das ist das Drehbuch des heiklen Themas. Und jetzt, wie verkauft man es? Riton Liebman - Kinderstar bei Blier, anerkannter belgischer Schauspieler - erzählt von seinen Versuchen, es auf die Leinwand zu bringen. Auf dem Papier applaudieren alle. In der Realität lässt die Begeisterung schnell nach: die Produzenten verschwinden, die Schauspieler weichen aus (und das Publikum könnte sie durchaus erkennen…). Avec Ingrid Heiderscheit, Henri (ja, das ist der echte Vorname von Riton) spult zurück und spielt diesen absurden Lauf erneut, zwischen Begeisterung und Türen, die sich wieder schließen. Eine lustige und unbequeme Mise en Abyme, in der man über Erinnerung (wie zeigt man heute das Unaussprechliche?), über Darstellung… und über einen Typen spricht, der sich abmüht, seinen Film existieren zu lassen. Avec Riton Liebman und Ingrid Heiderscheidt Inszenierung Fanny Aubin Création Lichter Rudy Sanguino Son Félix Liebman Produktion Théâtre de la Toison d’Or Avec die Unterstützung von Tax Shelter du Gouvernement Fédéral Belge. Casa Kafka Pictures.