Eine Theatermonolog über schwarze Löcher und Liebeskummer
Es gibt ein schwarzes Loch in meinem Haus. Am Küchentisch. An der Stelle, wo sie früher saß.
Wie gibt man einem tiefen Verlust Worte?
In der musikalischen Monolog ‚Zwart Gat Antarctica‘ sucht Hans Van Cauwenberghe buchstäblich sehr weit. Eine Stunde lang kreuzt er einen Bericht über eine Trennung mit der wissenschaftlichen Theorie schwarzer Löcher. Wie lange kann man eine Metapher dehnen, bevor sie reißt? Ziemlich weit, wie sich zeigt.
‚Zwart Gat Antarctica‘ ist eine Vorstellung über schwarze Löcher und also eigentlich über nichts. Aber ist nichts nichts? Das Einzige, was wir sicher wissen, ist, dass Liebe die stärkste Kraft ist. Auch wenn dein Längengrad manchmal nicht stimmt.