Zeit, wieder absolute lebende Legenden auf unsere Bühne zu holen. EYEHATEGOD ist schon seit 1988 das Sinnbild des Southern Sludge Metal und kommt bis in die verdammtste Verdammnisecke des Landes: Diksmuide! Das Debütalbum ‘In the Name of Suffering’ aus dem Jahr 1990 hielt das Versprechen seines Titels mit gequältem Gesang, schweren Powerchords, misanthropischen Texten und schleppenden Sludge-Riffs, die sich zu Explosionen von Hardcore-Punk-Geschwindigkeit entfalten. EYEHATEGOD entwickelte sich schnell zu einer der Schlüsselfiguren der NOLA-Szene, eine Position, die sie mit ihrem zweiten Album ‘Take as Needed for Pain’ (1993), einem Fest des Elends, getränkt in tiefem Sludge, weiter festigten. Diese Linie wird auf ‘Dopesick’ (1996) fortgesetzt, das zwischen langen, erstickenden Doom-Songs und kürzeren, von Punk durchdrungenen Tracks balanciert, mit Mike Williams’ Stimme als verbindendes Element – angetrieben von einem Leben voller brutaler Pechsträhnen und noch katastrophalerer Entscheidungen. Unverkennbar eines der Kernalben innerhalb des Sludge-Genres und Pflichtlektüre für Liebhaber. Ihre aktuellste Platte ‘A History of Nomadic Behaviour’ (2021) entstand aus der dreijährigen Tour, auf die sie 2017 aufbrachen, und der zweijährigen Pandemie voller politischer Unruhen und endloser Heuchelei. Das Ergebnis ist eine Kombination aus von Blues durchdrungenen und mit Benzin übergossenen verzerrten Klängen, bestehend aus größtenteils Mid-Tempo-Songs, durchbohrt von quälendem Schmerz und verzweifelter Wut. Im Jahr 2026 gehen sie erneut auf die lange Reise, mit Mike IX Williams am Gesang, Jimmy Bower an der Gitarre, Gary Mader am Bass und Aaron Hill am Schlagzeug. Eine essenzielle Band, die man auf seiner „habe ich jemals live gesehen“-Bingokarte abhaken muss!