In Kerff, Sébastien Dewaele erzählt die Geschichte von Marcel Kerff, einem Metzgerssohn und Radrennfahrer aus der Voer-Region Anfang des 20. Jahrhunderts. Dewaele porträtiert Kerff nicht als Helden, sondern zeichnet das Porträt eines Mannes, der sein Leben im Schatten anderer verbrachte und sich selbst treu blieb – ein Domestike im Radsport, ein hingebungsvoller Bruder und später ein Butler, der bis zu seinem Tod diente.
Kerff ist ein Monolog, begleitet von Live-Musik, der Dienstbarkeit, Mitgefühl und den Wert der kleinen Dinge erforscht. As Kerff teilt seine Lebensgeschichte mit Humor und Leidenschaft, eine Erzählung entfaltet sich über Bestimmung, über das Menschsein, über die Liebe zur Familie und über eine Suche nach Demut in einer Welt, die heute scheinbar nichts als Helden feiern will.
Following Marinus (2018) und Once upon a time in the Westhoek (2022), Sebastien Dewaele schafft eine dritte Produktion mit Compagnie Cecilia, die sich auf bewegendes, aber vergessenes Erbe konzentriert, auf gewöhnliche Menschen, die in den großen Lauf der Geschichte geraten sind.