Ein Kriegsberichterstatter hat Kinder vor Hunger sterben sehen, Menschen erschießen sehen und schaute selbst mehrmals dem Tod in die Augen. Aber nichts trifft ihn so tief wie die resolute Entscheidung seiner Mutter für Sterbehilfe. „Ein Mensch will würdig leben, ein Mensch will also auch würdig sterben“, sagt sie. Währenddessen kämpft er mit Unglauben, Trauer und Machtlosigkeit. „Doodgraag“ ist ein rohes, intimes und lebensechtes Gespräch zwischen einem Sohn und seiner Mutter, über das Leben und das Sterben. Darüber, wie nah der Tod erst dann wirklich kommt, wenn sie dein eigenes Haus betritt. Manchmal herzzerreißend, manchmal entwaffnend geistreich, immer unerbittlich ehrlich. Dieses Stück will nicht nur berühren, sondern auch das gesellschaftliche Gespräch über Sterbehilfe anfachen. Von und mit: nach dem Buch „Memoires vol leven en dood“ von Patrick Van Gompel, Paul Govaerts und Patrick Van Gompel (Text), Ignace Cornelissen (Regie), Sonista (Technik) und Joke De Wilde (Fotografie). Eine Produktion von De Kwelm in Koproduktion mit De Nieuwe Bazaaar. Mit Unterstützung der Tax Shelter der Belgische Federale Overheid und CC De Warande.