Was bewohnen wir? Und wie? Als Architekt und Choreograf nimmt Florian die jungen Zuschauer ab 5 Jahren mit in seine Reflexion über Körper, Ort, Territorium, über das Zuhause als mentale, materielle, symbolische Konstruktion. Florian Boutin, diplomierter Architekt, mitgerissen von seiner Liebe zum Tanz, verbindet diese Disziplinen in einer künstlerischen, politischen und bürgerschaftlichen Praxis, mit seiner Kompanie sowie durch sein Projekt zur Sensibilisierung für Architektur durch Tanz „Territoires Dansants – strates enfantines“. Seine eigenen zahlreichen Umzüge haben KêR (auf Bretonisch: Stadt, Dorf, Villa oder das Zuhause, das Innere) und die Fragen, die sich dort entfalten, inspiriert. Wie ist man bei sich selbst im Inneren des eigenen Körpers? Wie schafft man ein Zuhause in einem definierten Raum? Wie nimmt man sein Zuhause aus einem architektonischen Raum mit? Dieses Solo für zwei Körper – ein Interpret und ein Zelt/Haus/Berg – führt das Publikum dazu, die vielfältigen Tonalitäten des Selbst im Selbst und im Raum zu erkunden. Am Rande des Stücks ermöglichen Workshops den Kindern, ihrerseits ihre eigenen imaginären Architekturen in Bewegung zu erfinden.