Die Zazous, kennen Sie die?
Während des Zweiten Weltkriegs, in Berlin, Brüssel oder Paris, überschritten junge provokante, romantische und lärmende Mädchen und Jungen die Regeln, indem sie eine extravagante Kleidung und Frisur zur Schau stellten, um den Besatzer zu verärgern und die Kollaborateure zu skandalisieren. Kühn und widerspenstig, fest entschlossen, sich ihre Jugend nicht durch Terror stehlen zu lassen, zerstachen sie die Reifen der Gestapo und gingen dann in geheimen Kellern Swing tanzen.
Wir werden Ihnen die Geschichten dieser Störenfriede erzählen, die nicht im Gleichschritt marschieren wollten und ein Glied des Widerstands waren. Von diesen Kühnen, die die Ausgangssperren trotzten, um die verbotene Musik zu hören, die direkt aus Harlem kam: den Jazz.
Entdecken Sie dieses erstaunliche gesellschaftliche Phänomen, das von Boris Vian bis Django Reinhardt eine Generation vor der Angst rettete. Entdecken Sie in einem Stück, das wie ein Musical anmutet, diese Zazous, die mitten im Krieg die Worte des Herzens auf die Mauern der Hoffnung schrieben.
Das wird fetzen, das wird singen, swingen… Und (vielleicht) den Widerständler wecken, der in Ihnen schlummert.
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Inszenierung: Patricia Ide / Von: Patricia Ide und Laure Godisiabois / Mit: Baptiste Blampain, Bénédicte Chabot, Laure Godisiabois, Antoine Guillaume, Cédric Raymond / Regieassistenz: Cachou Kirsch / Szenografie: Renata Gorka / Kostüme: Chandra Vellut / Licht: Laurent Kaye / Choreografie: Maroine Amimi / Choreografie-Assistenz: Ornella Macchia / Musikalische Leitung: Pascal Charpentier
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EINE PRODUKTION DES THÉÂTRE LE PUBLIC. MIT HILFE DER FÉDÉRATION WALLONIE-BRUXELLES – DIREKTION FÜR THEATER, UND DER UNTERSTÜTZUNG DES TAX SHELTER DES BELGISCHEN BUNDESSTAATES VIA BESIDE.