Treurwil erzählt die Lebensgeschichte eines Jungen, der in jungen Jahren seinen besten Freund verliert, ein Ereignis, das seine Kindheit abrupt beendet und ein Leben voller Trauer, Schuld und Verlust mit sich bringt. Später sterben auch sein Bruder und seine Mutter, und als erwachsener Mann trägt er all diese Toten mit sich: in seinem Schreiben, seinem Lieben und seinem täglichen Dasein. Die Aufführung, die auf dem Debütroman von Rik Van Puymbroeck basiert, wird musikalisch von den Pianisten Heli Jakobson und Peter Pazmany getragen, die mit ihren eigenen Kompositionen Trost und Tiefe verleihen. Acteur Hans Van Cauwenberghe gibt der Geschichte eine durchlebte, intensive Interpretation. Treurwil ist zugleich eine Ode an die Trauer und an die Kraft, die daraus erwachsen kann.