Während dieses Spaziergangs entdeckst du, wie die Kolonialisierung des Kongo durch Leopold II. und Belgien auch in Ostende ihre Spuren hinterlassen hat. Flaggen, Denkmäler und andere – teils verschwundene – Verweise erzählen, wie lange Zeit vor allem eine rosige Geschichte über „Zivilisation“ und „Befreiung“ erzählt wurde. Heute blicken wir kritischer auf diese Vergangenheit. Der Stadtführer ordnet diese kolonialen Spuren in einen breiteren Kontext ein, mit Aufmerksamkeit für Sklaverei, Bildsprache, Rohstoffraub und kongolesische Stimmen. So erhältst du ein zugängliches und nuanciertes Bild davon, wie Ostende mit dieser geteilten, aber belasteten Vergangenheit umgeht. Begleiter: dirk beirens