En Hongrie, in Italien, in der Slowakei, in Serbien, in Polen, in Österreich und in den Niederlanden sind rechtsextreme Parteien an der Macht. Kunst, Kultur und Medien sind oft die ersten Bereiche, die sie übernehmen, um ihre politische Agenda durchzusetzen. Die Bedrohung beginnt oft schleichend – durch bürokratischen Druck, Zensur, Budgetkürzungen, politische Einmischung in Programme und Verwaltungsräte –, aber die Folgen sind beträchtlich und schwer umkehrbar. Wie müssen wir uns als Künstler und Kulturorganisationen gegenüber diesem Aufstieg der extremen Rechten positionieren? Nach einer erfolgreichen internationalen Ausgabe bei Wiener Festwochen starten Etcetera und Het Theaterfestival die neue Theatersaison in Brüssel mit dieser Debatte, und Etcetera präsentiert als Premiere seine neueste Themenausgabe über Kunst und Faschismus. Mit u.a. Michael De Cock (Direktor des Théâtre de Liège, ex-KVS), Lara Staal (Regisseurin und Artist in Residence am NTGent), tbc. Moderation: Ciska Hoet.