Sie demontiert das Patriarchat und liefert uns diesen Weg des „Sich-selbst-Werdens“ in umgedeuteten Liedern, wobei sie Helmut Fritz, France Gall, Michel Berger herbeiruft. Zwischen Vertraulichkeiten, Humor und persönlichen Erzählungen verwandelt Blanket ihre Schwächen in ein sensibles Manifest, ihre Glatze in ein Ornament und das Kabarett in einen Raum des geteilten Kampfes. Das Lachen wird dann zu einem Werkzeug, um die Gewalt des Alltags zu bannen.
Zwischen Groteske und Poesie hinterfragt Massie in diesem Solo-Stück die Virulenz der Gesellschaft, wirft einen klaren Blick auf ihre Gemeinschaft und wendet sich an diejenigen, die zweifeln, die hinterfragen oder die dachten, alles verstanden zu haben. Ein Kabarett, das niemanden zurücklässt!