Was ist das Leben vor der Geburt? Warum kommen Kinder auf die Welt? Wie haben sich unsere Eltern kennengelernt? Monsieur Bébé, der einst ein Baby war, stellt sich vor, woher er kommt. Er erkennt, dass sein Papa und seine Mama selbst klein waren, bevor sie groß wurden. Er spielt das Spiel seiner Ursprünge nach, auf dem schmalen Grat zwischen Erinnerungen und Fantasie. In einer einfachen und einfallsreichen Szenografie, die sich wie ein Pop-up entfaltet, dessen Seiten man umblättert, besucht ein fröhliches Trio von Schauspielern je nach Stimmung die mögliche Begegnung zweier junger Menschen, die, wenn sie sich verlieben, den Wunsch hegen würden, Eltern zu werden. Dieses Flaggschiff-Stück der Guimbarde, 1997 von Charlotte Fallon geschaffen, kehrt 27 Jahre später zurück, neu erfunden anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Kompanie. Alle Kinder fragen sich eines Tages, woher sie kommen. Toc Toc Toc ist eine Ode an die Kindheit und den Wunsch zu existieren, durchzogen von Fragen zu Identität und Ursprung. Ein Feel-Good-Stück, das man mit Genuss und ohne Mäßigung genießen kann.