Haben Sie schon einmal über das Leben einer Marionette nachgedacht? Niemals die geringste Entscheidung treffen. Niemals denken. Niemals wählen. Ein ganzes Leben, das an andere delegiert wurde: Manipulator·innen. Ist das fantastisch oder ist das schrecklich? Und was kann eine Marionette tun, die ständig das gleiche Stück spielt, ein Stück, das sie nicht mag? Was kann sie tun, um die Dinge zu ändern? Sie beschließt also, alles auf eine Karte zu setzen, die Macht zu übernehmen und ihrerseits den Marionettenspielern zu befehlen. Sie will nicht mehr stellvertretend leben und will selbst entscheiden, was ihr zustößt. Aber dafür muss man die Marionettenspieler überzeugen, die an ihrem Arbeitsplatz hängen. Die Marionette macht Versprechungen, aber bei den Künstlern glaubt niemand so recht daran. Also fragt man das Publikum um Rat: „Kann man von einem anderen System träumen?“. Instagram Facebook Zum Lesen > „Pouvoir“, erfinde deine eigene Geschichte, Diane Delangre, rtbf Zum Lesen > Die Marionette übernimmt das „Pouvoir“ und hinterfragt unser demokratisches System durch die Stimme von Une tribu collectif, das seinen Namen nicht zufällig gewählt hat. Laurence Bertels, La Libre Avec Conception und Regie Cécile Maidon, Noémie Vincart, Michel Villée
Cre Lichtdesigner Caspar Langhoff, Margaux Fontaine
Cre Sounddesigner – Komposition Alice Hebborn
Aide Regie und Schreiben Marion Lory
Cre Kreation der Marionette und Szenografie Valentin Pe Kostümbildnerin Rita Belova
Jeu und Manipulation der Marionette Cécile Maidon, Noémie Vincart (im Wechsel mit Benjamin Lichou), Michel Villée