10 Uhr Einlass Expo
15 Uhr Konzert in Saal Platform, einem Kino aus der Zwischenkriegszeit, einem verborgenen Juwel, im Herzen von Antwerpen Zuid
Wietse Beels – Violine
Wim De Cock – Bratsche
Jan Sciffer – Cello
Lode Leire – Bassist
Ellen De Cock – Klavier
Wietse Beels wurde 1976 geboren und begann im Alter von 4 Jahren mit dem Geigenspiel. Er studierte am Conservatorium van Antwerpen und in Rotterdam bei Guido De Neve, Jean-Jacques Kantorow und Ilya Grubert. Kammermusik studierte er beim Melos-Quartett, dem Alban Berg Quartett, dem Altenberg Trio Wien und dem Florestan Trio.
Er war 1995 Preisträger des Nationale Muziekwedstrijd des Gemeentekrediet. Mit seinem Ensemble Trio Dor gewann er 1998 den Debütpreis für Kammermusik und war Preisträger des Wettbewerbs Castelfidardo (Italien). Mit Narziss und Goldmund Pianotrio erlangte er 2003 das Konzertexamen an der Hochschule für Musik Köln und gewann den Debuutprijs Kamermuziek van Jeugd und Musik. Er trat in den Niederlanden, Rumänien, Schweden, Österreich, Frankreich, Italien, Deutschland und Südafrika auf und realisierte zahlreiche Radioaufnahmen (Radio 3, Radio 1, Klara, Bayrische Rundfunk) sowie CDs mit dem Trio Dor und Narziss und Goldmund.
Darüber hinaus konzertiert er häufig mit führenden Musikern und Gruppen. Wietse ist Geigenlehrer an der Podiumacademie van Lier.
Wim De Cock studierte Bratsche am Lemmensinstituut in der Klasse von Marc Tooten. Er wurde Bratschenpreisträger und Master in Kammermusik mit höchster Auszeichnung. Zudem erlangte er das höhere Diplom für Bratsche mit großer Auszeichnung.
Als freiberuflicher Bratscher ist Wim in verschiedenen Orchestern aktiv. Er ist derzeit Stimmführer im European Philharmonia und dem Kamerorkest Vlaanderen. Er war jahrelang fester Bratscher des Ballet Van Vlaanderen, Stimmführer des Orchesters „La Passione“. Neben seiner Tätigkeit als Orchestermusiker ist Wim auch im Bereich der Kammermusik aktiv. Er ist festes Mitglied von SAFH4 und De Cock².
1996 begann er die Ausbildung zum Suzuki-Lehrer und gründete 2008 seine eigene Bratschenschule „Altelier“. In 10 Jahren hat er diese einzigartige Gruppe zu einem Begriff in Europa ausgebaut, in der derzeit etwa 60 Bratschenschüler sind. Als Bratschenlehrer ist er seit 1994 mit der städtischen Akademie für Musik, Wort und Tanz in Lier verbunden.
Jan Sciffer studierte an den Konservatorien von Gent, Brüssel und Maastricht und besuchte Meisterkurse bei Valentin Berlinsky und Heinrich Schiff. Noch während seines Studiums gewann er u.a. „Tenuto“.
Als Cellist des Spiegel Strijkkwartet trat er jahrelang im In- und Ausland auf und machte CD-Aufnahmen von Musik u.a. von Lekeu, Franck, Chausson und Vierne (Musikproduktion Dabringhaus und Grimm). Mit diesem Streichquartett spielte er auch die Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten, z.B. die Streichquartette von Wim Henderickx.
CD-Aufnahme der Cellosonaten von Frits Celis und Louis Vierne für Phaedra/In Flanders’ Fields mit der Pianistin Hans Ryckelynck.
Voor Phaedra nahm er 2013 die Solosuiten von Bach auf, eine Aufnahme, die von Radio Klara besonders gut aufgenommen wurde: „Jan Sciffer hat mit einer natürlichen Eloquenz und einem schön dosierten singenden Ton einen Weg gefunden, die Suiten für jeden zugänglich zu machen. Sie klingen frisch, lebendig, widerstandsfähig, enthusiastisch, sogar festlich“.
Er unterrichtete am Conservatoire de Bruxelles und am Lemmens-Institut sowie Meisterkurse in Belgien, Frankreich und Japan.
Lode Leire war Solobassist des Kammerorchesters Beethovenakademie von 1989 bis 2007, mit dem er unter großen Dirigenten wie Christopher Hogwood, Bernard Haitink, Valerie Gergiev, Gustavo Dudamel, Simon Ratlle und anderen gespielt hat. Er war auch Solobassist des Ensembles Champ d’action von 1988 bis 2015. Er durfte diverse Soloauftritte mit Orchester in den USA, Brasilien, den Niederlanden, Frankreich und Spanien spielen.
Seit 1993 ist er Hauptdozent am Konservatorium in Antwerpen. Zudem ist er seit 2008 Dozent für Kontrabass für Meisterkurse im Sommer am Konservatorium von Valencia sowie an der Académie d’été de Wallonie in Libramont und der International Music Academy in Dinant. Er ist fester Vertreter beim Rotterdams Philharmonisch Orchester, Antwerp Symphony und Brussels Philharmonic.
Er ist auch eine feste Größe in verschiedenen Ensembles und Kammermusikgruppen.
Ellen De Cock studierte Klavier am Königlichen Musikkonservatorium in Antwerpen bei Eliane Rodrigues und Peter Van der Koelen, wo sie ihr Diplom „Master in Musik“ mit großer Auszeichnung erlangte. Sie vervollkommnete sich durch die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen u.a. von Jean-Claude Van den Eynde, Jan Wijn und Michel Campanella.
Derzeit ist sie als Klavierlehrerin und Klavierbegleiterin mit der Akademie von Lier verbunden und steht als Solistin oder im Kammermusikkontext auf der Bühne. Des Weiteren ist sie Teil verschiedener Produktionen, sowohl im In- als auch im Ausland.
Seit dem Start der Bratschenschule Altelier ist Ellen feste Begleiterin dieser Gruppe. Ihre Klavierbegleitung wird sowohl bei Solo- als auch bei Gruppenkonzerten sehr geschätzt.