Ein helles Kammerspiel, in dem Peter Hujar, eine queere Figur der New Yorker Underground-Szene, sich vollständig offenbart. 1974 bittet die Autorin Linda Rosenkrantz ihre Künstlerfreunde, ihren letzten Tag Stunde für Stunde zu erzählen. Peter Hujar, ein schwuler Fotograf, lässt sich auf die Übung ein. Die Audioaufnahme ging verloren, aber das Transkript tauchte wieder auf, und auf Basis dieses Textes rekonstruiert der Filmemacher Ira Sachs dieses Gespräch zwischen zwei brillanten Geistern. Ein queeres Porträt, in dem Freundschaft, Kunst, das Wort — und die Stille — mit unendlicher Anmut gefilmt werden.
Ira Sachs (geboren 1965) ist ein amerikanischer Regisseur, dessen Karriere in den 1990er Jahren begann. Zu seinen Spielfilmen gehören Passages, Frankie (Offizieller Wettbewerb von Festival de Cannes, 2019), Little Men (Grand Prix du Festival des amerikanischen Kinos von Deauville, 2016), Keep the Lights On (Teddy Award bei der Berlinale, 2012), Forty Shades of Blue (Grand Prix du Jury Drama beim Festival de Sundance, 2005) sowie sein erster Spielfilm, The Delta. Sein Kurzfilm Last Address, eine Hommage an eine Gruppe New Yorker Künstler, die an AIDS starben, ist Teil der ständigen Sammlungen des Whitney Museum und des MoMA. Sachs ist Guggenheim-Stipendiat (2013) und Gründer sowie Direktor von Queer|Art, einer gemeinnützigen Organisation, die LGBTQ+-Künstler unterstützt, die in den Bereichen Film, darstellende Kunst, Literatur und bildende Kunst tätig sind.
Weitere Termine
Mi., 26. Aug.Fr., 28. Aug.Sa., 29. Aug.So., 30. Aug.