„Passion 4 fear“ ist ein performatives Solo auf der Bühne und online über Verschwörungserzählungen und deren Existenz als Folge einer Politik, die um die Angst herum strukturiert ist. In einer performten Version in Lebensgröße, nach Art eines Desktop-Dokumentarfilms, lädt „Passion 4 fear“ das Publikum ein, seinen Cursor zu verschieben, um diese Erzählungen zu entmystifizieren und sein Betriebssystem der Realität zu aktualisieren. Das Rohmaterial für dieses Stück stammt aus der Teilnahme von Maxime Arnould an Verschwörungsnetzwerken, die sie seit 2021 „infiltriert“, beobachtet und archiviert hat. Mit „Passion 4 fear“ taucht Maxime in ihre persönlichen Internet-Erinnerungen ein und blickt auf die Infusion von Verschwörungserzählungen 2.0 in die Gesellschaft zurück, in der sie aufgewachsen ist und in der wir heute leben. Kreation und Performance: Maxime Arnould · Dramaturgie: Sara Vanderieck und Léa Tarral · Szenografische Kreation: Louise Siffert · Lichtdesign: Sibyl Cabello · Klangkollaboration: Noam Rzewski. Partner: wpZimmer, La Bellone, Point Éphémère, Le Delta, Belgium’libitum, workspacebrussels, atelier 210, Le Château Éphémère, Le Générateur, CHRONIQUES CRÉATION - Biennale des Imaginaires Numériques, 3bisF, Plateforme Parallèle. Produktion: Entropie · Koproduktion: atelier210