Manchmal erzählt ein Mann eine Geschichte, in der sich jeder selbst wiedererkennt.
Mit BERNARD bringt Geert Vermeersch einen berührenden und tragikomischen Monolog über einen gewöhnlichen Mann, der auf einer Bank auf sein Leben zurückblickt. Zwischen scharfem Humor, stiller Melancholie und erkennbaren Gedanken entfaltet sich das Porträt einer eigenwilligen, sturen, aber vor allem warmherzigen Persönlichkeit.
Bernard schreibt Briefe an seine Schwester und lässt das Publikum an seinen Erinnerungen, Zweifeln und Träumen teilhaben. Seine Geschichte berührt universelle Themen wie Einsamkeit, Liebe, Verlust, Hoffnung und die kleinen Momente, die einem Menschenleben Farbe verleihen.
Geert Vermeersch verleiht Bernard auf beeindruckende Weise Gestalt. Mit subtilem Spiel und großer emotionaler Ehrlichkeit nimmt er das Publikum mit auf eine Reise, die gleichzeitig lustig, berührend und erkennbar ist. Der Text von Piet Van Compernolle besticht durch scharfe Beobachtungen, poetische Einfachheit und ein tief menschliches Herz.
BERNARD ist eine Aufführung, die berührt, ohne sentimental zu werden, die zum Lächeln bringt und still macht. Ein intimes Theatererlebnis, das noch lange nachhallt, nachdem der Vorhang gefallen ist.