Ab Samstag, den 6. Juni, und Sonntag, den 7. Juni, öffnet Home Frit’ Home an jedem ersten Wochenende des Monats, einschließlich August, die Türen seines Micro Musée de la Frite für eine nicht ganz katholische, aber wütend belgische Ausstellung: „Frites et religion“.
Die Ausstellung „Frites et religion“ versammelt alte Fotos und Postkarten, auf denen die Frittenbude buchstäblich an der Kirchenmauer klebt, als hätten das Heilige und das Frittierfett beschlossen, eine gemeinsame Pfarrei zu bilden. Man trifft dort auch auf zeitgenössische Werke, die diese Ehe wörtlich nehmen: „La première tentation du Christ“ (Pastellkreide; Illustration der Veranstaltung) von Dominique David, „Les adoratrices ou le feu de joie“ (Collage) von François Liénard oder „Friture de la Chapelle“ (Modell) von Yorick Efira, um nur einige zu nennen.
Zwischen diskretem Humor, sanfter Respektlosigkeit und echter Zärtlichkeit für unsere populären Riten entfaltet „Frites et religion“ eine Selbstverständlichkeit, die man am Ende gar nicht mehr sieht: Bei uns kommt der Besuch beim Fritkot fast einer Pilgerreise gleich.
- Samstag, 6. Juni (13:30-18:30 Uhr) und Sonntag, 7. Juni (13:30-18:00 Uhr).
- Samstag, 4. Juli (13:30-18:30 Uhr) und Sonntag, 5. Juli (13:30-18:00 Uhr).
- Samstag, 1. August (13:30-18:30 Uhr) und Sonntag, 2. August (13:30-18:00 Uhr).
Rue des Alliés 242, 1190 Brüssel - Forest.
Warum sind die Fritkots in Belgien so bereitwillig im Schatten der Kirchtürme gewachsen? Die Antwort gibt es bald im Micro Musée de la frite von Home Frit' Home!
Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1277287334583274