Fünf Tage lang hat das Toots das Vergnügen, Chris Cheek, einen der einzigartigsten und inspirierendsten Saxophonisten der New Yorker Szene, als Artist in Residence zu begrüßen. Auf Einladung des Schlagzeugers Antoine Pierre wird er für diesen Anlass ein außergewöhnliches Trio mit dem Kontrabassisten Phil Donkin bilden. Drei Musiker mit einer tiefgründigen Sprache, vereint um einen lebendigen, organischen und intensiv interaktiven Jazz. Als Weggefährte von Paul Motian, Charlie Haden, Bill Frisell, Brian Blade oder auch Kurt Rosenwinkel hat sich Chris Cheek als eine bedeutende Stimme des zeitgenössischen Saxophons etabliert. Sein Spiel, das zugleich lyrisch, subtil und abenteuerlustig ist, bevorzugt immer das Zuhören, die Melodie und den Raum. Als unverzichtbare Figur der belgischen Jazzszene hat sich Antoine Pierre als einer der kreativsten und gefragtesten Schlagzeuger seiner Generation durchgesetzt. An der Spitze seiner Projekte Urbex, Next.ape oder seines Soloprojekts Vaague hat er sich einen Namen als Leader und Komponist gemacht, zusätzlich dazu, dass er ein Schlagzeuger von erstklassigem Niveau ist. Als regelmäßige Präsenz auf den größten europäischen Bühnen arbeitete er bereits mit Philip Catherine zusammen, als er gerade einmal 17 Jahre alt war, bevor er an der Seite von Joshua Redman, Enrico Pieranunzi, Jean-Paul Estievenart, Or Bareket oder auch Jure Pukl zu sehen war. Neugierig, offen und zutiefst melodisch in seiner Herangehensweise an die Perkussion, ist Antoine Pierre ebenso ein Architekt des Klangs wie ein außergewöhnlicher Begleiter. Fünf Abende der Begegnungen auf dem Gipfel, bei denen die Improvisation im Mittelpunkt des Dialogs zwischen drei Musikern stehen wird, die zu den spannendsten ihrer Generation zählen. Eine äußerst seltene Gelegenheit. Unter keinen Umständen zu verpassen.