De Mark O’Halloran von Magali Pinglaut
Incisive, ergreifend und von unfehlbarer Ehrlichkeit, das Stück von Mark O'Halloran wurde bei seiner Uraufführung im Dublin Theatre Festival von der Kritik gefeiert und vom Irish Times ***** zum besten Stück des Jahres gekürt. Ein Stück, das Stereotypen vermeidet. Ein Stück über den Kummer. Brutal und unvergesslich. The Guardian ****
„Es ist seltsam. Ich kenne deinen Vornamen nicht.“
Tinder, manchmal ein bisschen Drogen oder Alkohol, oder auch nicht: das ist der Cocktail, der für ihre Nächte nötig ist. Sie verbringt sie mit Männern, selten zweimal mit demselben, obwohl... Bei ihr zu Hause, bei ihnen zu Hause oder in einem Hotelzimmer, der Ort spielt keine Rolle. Ihre flüchtigen Partner gleichen sich nicht: frei oder gebunden; manchmal zart, manchmal weniger; von hier oder von anderswo; jung oder in der Blüte ihres Lebens. Nach dem Koitus sprechen sie mit ihr. Sie spricht auch. Oh, nichts Spektakuläres, aber doch einige Geschichten, die sie noch nie jemandem erzählt hatten.
Sie flieht weder vor der Monotonie eines Lebens noch vor der Bindung, sondern versucht, eine Schuld zu exorzieren, die sie nicht loswerden kann.
Gwendoline Gauthier (Iphigenie in Splott) verkörpert diese Figur der freien Frau, Léopold Terlinden (Kollektiv Ravie) spielt alle Männer, die sie begleiten, und verleiht Conversations After Sex manchmal seinen komödiantischen Anstrich, Laure Godisiabois (Foxfinder) vervollständigt die Besetzung.
Texte de Mark O’Halloran | Traduction Séverine Magois | Regie Magali Pinglaut | Avec Gwendoline Gauthier, Léopold Terlinden und Laure Godisiabois | Lumières Aurélie Perret | Costumes Marie-Hélène Balau | Sounddesign Antonin Simon | Scénographie Vincent Lemaire.
Eine Koproduktion des Théâtre de Poche, La Coop asbl und Shelter Prod. Mit Unterstützung von taxshelter.be, ING und des Tax Shelter der belgischen Föderalregierung.
Das Stück wird in Belgien von Séverine Magois (s.magois@gmail.com) im Einvernehmen mit Casarotto Ramsay & Associates Limited, London, vertreten.