Dreizehn Jahre lang hegte die steinreiche Geschäftsfrau Nadeschda von Meck eine grenzenlose Bewunderung für Tschaikowski. Dass wir Tschaikowski heute noch kennen, verdanken wir ihrem Mäzenatentum. Sie tauschten mehr als 1.200 Briefe aus, beschlossen aber, sich nie zu treffen. Oh, Romantik! Ook Beethoven wurde in unseren Breiten anfangs vor allem aus der Ferne bewundert. Aber 1849 setzte der Genter Komponist Charles-Louis Hanssens nach jahrelangem Eifer seinen Willen durch: Beethovens Neunte feierte endlich in Belgien Premiere. Noch näher an unserer Zeit geht auch der (Film-)Komponist Max Richter aus Ehrfurcht vor Beethoven in einen kreativen Dialog mit dem Großmeister in seinem Opus 2020 . Programm Dirigent: Martijn Dendievel Solist: Elisabeth Brauss, Klavier Charles-Louis Hanssens (1802 - 1871) / Ouvertüre Max Richter (°1966) / Opus 2020 (Belgische Premiere) Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) / Rondo für Klavier und Orchester Pjotr Iljitsj Tsjaikovski (1840 - 1893) / Sinfonie Nr. 5