Bardo bedeutet im tibetischen Buddhismus wörtlich „zwischen zwei“ und verweist auf einen Übergangszustand oder Zwischenzustand, oft die Zeit zwischen Tod und Wiedergeburt. Aber man kann Bardo auch psychologisch lesen.
Jeder Übergang (von Job, Lebensphase, Überzeugung, Beziehung...) ist dann ein Mini-Tod und eine Mini-Wiedergeburt.
In Bar Bardo heißen ein mysteriöser Kellner und zwei zynische Stammgäste eine Anzahl willkürlicher Besucher willkommen. Langsam dringt es zu den neuen Gästen durch, woher sie kommen und wo sie gelandet sind.
Sie dürfen erst gehen, wenn die Rechnung bezahlt ist, ein zwingender Moment der Selbstreflexion. Eine Introspektion, die zu Verwirrung, Konflikten und zerreißenden Entscheidungen führt.
Mit ihrem enthusiastischen Theatergroep Helegans wollen Jan Charles und John De Bree ihr treues Publikum erneut überraschen, berühren und zum Lachen bringen.