Jeder dachte, allein zu sein. Plötzlich waren sie eine Menge. (Paul Eluard)
In dem mit Superlativen überschütteten Buch De Jaren van Nobelprijswinnares Annie Ernaux
überblickt die Schriftstellerin ihr Leben zwischen 1941 und 2006.
Skizziert vor der Leinwand eines sich wandelnden Zeitgeistes, liefert das nicht nur ein beeindruckendes Frauenporträt, sondern auch ein äußerst erkennbares Bild der westeuropäischen Nachkriegsgeschichte.
Sie wollte Halt finden auf ihrem Durchzug auf Erden, auf der Zeit, die durch sie hindurchgegangen ist, und erkannte, dass sie darin nicht allein war. Ihr höchstpersönliches Leben gleicht dem von uns allen.
De Jaren wird auch auf Szene ein Fest der Wiedererkennung. Eine beeindruckende, intergenerationelle Besetzung wird der weiblichen Hauptfigur Gestalt verleihen: Viviane De Muynck, Els Dottermans, Carine van Bruggen und Kiana Porte. Für die Musik sorgt aufstrebendes Talent Hendrik Lasure.