Der Hirschkäfer ist ein recht seltener Käfer, der in unserer Region dennoch ab und zu gesichtet wird. Diverse Projekte wollen diesem Insekt mehr Chancen geben, aber es ist nicht einfach, den Erfolg dieser Projekte einzuschätzen. Der Hirschkäfer ist nämlich nur ein paar Wochen pro Jahr tatsächlich über der Erde zu beobachten. Bevor der Hirschkäfer ausfliegt, lebt das Insekt mehrere Jahre unter der Erde in altem Holz. Um diesen Larven mehr Chancen zu bieten, werden hier und da Brutstätten angelegt, aber es ist nicht wünschenswert, in diesen Brutstätten zu graben, da dies die Larven und Puppen beschädigen kann. In Zusammenarbeit mit dem INBO wird nun versucht, Hunde auszubilden, die die Larven auf Basis ihres spezifischen Geruchs aufspüren können. Diese Arbeit der Hunde nennen wir Öko-Detektion. Jef wird mehr Erklärungen zur Ausbildung von Detektionshunden im Allgemeinen und Öko-Detektionshunden im Besonderen geben. Es wird Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Phasen der Ausbildung, das verwendete Material (u.a. lebende Larven), die Einschränkungen, die Fallstricke usw. gelegt werden... Während des Spaziergangs werden auch zwei kurze Demonstrationen gegeben, einerseits durch Yesser, der am Anfang seiner Ausbildung steht, und andererseits durch den erfahreneren Bliss, der dieses Jahr tatsächlich in bestehenden Brutstätten nach Larven suchen wird. Wegen der Demonstrationen ist es nicht ratsam, andere Hunde zum Spaziergang mitzubringen.