Sitzen ist eine Aufführung, in der Theatermacher Peter De Graef es wagt, zu seiner beliebtesten Sprache zu greifen: der der Stille und der Einkehr nach innen.
In der Aufführung Sitzen nimmt Peter De Graef sein Publikum mit in ein besonderes Experiment, in dem Sprache und Stille verschmelzen. Peter weiß wie kein anderer, dass „Sitzen“ oder „Meditieren“ die abenteuerlichste Reise ist, die man unternehmen kann. Mit großer Anteilnahme bringt er während der Aufführung ein leidenschaftliches Plädoyer für die Bedeutung des „Sitzens“: „Das Innere ist ein widerspenstiges Fass voller Überraschungen. Das Innere verlangt auch nach Pflege: Wer sich jeden Tag die Zeit nimmt zu sitzen, pflegt sein Inneres. Es ist genauso gewöhnlich und notwendig wie Zähneputzen. Tun wir es nicht, wird unser Inneres schmutzig, wir fühlen uns verwirrt und unsere Welt wird trüb. Aber genau wie das Zähneputzen ist die tägliche Gewohnheit wichtig. Das gelingt mit Hinfallen und Aufstehen, mit Geduld und Freundlichkeit“
Nach klaren Worten der Ermutigung zieht Peter gemeinsam mit seinem Publikum in die Stille. Zwanzig Minuten lang. Allein und doch zusammen.
Im Anschluss entsteht eine faszinierende Interaktion zwischen Peter und seinen Stille-Gefährten, bei der Reflexionen geteilt werden und Peter Fragen beantwortet.
SITZEN handelt von Meditation in ihrer kargsten, egolosen Form.
Einfach sitzen, mit nichts in den Händen. Ständiger Reisegefährte ist Theatermacher und „Sitzer“ Peter De Graef. Er ermutigt dazu, indem er selbst in die Stille geht und assoziative Gedanken teilt.