An einem nicht näher bezeichneten Urlaubsort wird eine Frau getriggert. Sie erkennt: Es gibt keine (medizinische) Heilung für ihr Problem. Kurz gesagt, eine Frau muss bis an das Ende ihrer Tage in Therapie gehen, um keine Gefahr für die Gesellschaft darzustellen. Verbakel bringt eine Theateraufführung über Therapie, Trigger und Rache.
1x pro Woche Therapie mal 52 Wochen mal die durchschnittliche Lebenserwartung einer Frau in Belgien bei 84,3 Jahren bedeutet noch 2652 Therapiesitzungen zu je 70 €. Und dann haben wir noch keine Inflation eingerechnet.
Wer soll das bezahlen?
Liegt es in der Verantwortung des Opfers, des Täters oder des Staates, diese Kosten zu begleichen?
Welche Maßnahmen wird diese Frau notgedrungen ergreifen müssen, um ihr persönliches Wachstum zu finanzieren?
Der Titel gibt einen Hinweis, aber keine Garantien.
Diese Aufführung enthält Themen, die als emotional belastend oder triggert empfunden werden können. Wir empfehlen den Zuschauern, dies bei ihrer Entscheidung zu berücksichtigen, die Aufführung zu besuchen.
Kritiken:
„Verbakel tut dies mit Videos, die Schmerz, Selbstironie, Humor, noch mehr Schmerz, Verzweiflung und unglaublich viel Widerstandskraft zeigen.“ *** - Knack - Els Van Steenberghe
„Eine emotionale Achterbahnfahrt über ein brisantes Thema. Pur. Ehrlich.“
****1/2 - Concertnews - Bert Hertogs
„‘OnlyFans for Therapy’ wirft eine unangenehme, aber notwendige Frage auf: Wer kann sich Heilung leisten – und zu welchem Preis?“
Pzazz - Aïcha Mouhamou
„Verona Verbakel hat aus dieser unerträglichen Ungerechtigkeit eine bärenstarke, clevere Inszenierung voller Humor gemacht. Dass man nicht zu lachen wag, weil sie einen mit ihrem unerbittlichen Blick anstarrt, ist dein Problem.“ - E-tcetera - Amber Maes
„Actrice Verona Verbakel hat mit OnlyFans for Therapy eine der ergreifendsten Aufführungen des vergangenen Jahres geschaffen. Marktschreierisch und kühl kalkuliert, exhibitionistisch und gleichzeitig in sich gekehrt. Verona Verbakel versteht es, ihr Publikum zum Schweigen zu bringen. Es ist seit Lullaby for Scavengers van Kim Noble her, dass wir Dokumentartheater so kompromisslos eingesetzt sahen.“ - De Standaard - Liv Laveyne
Concept & Spiel: Verona Verbakel
Eindregie: Karolien De Bleser
Techniek: Bart Zwaenepoel, Maeuma Rai
Fotograaf Posterbild: Els Vanopstal
Fotograaf zusätzliche Bilder: Alice Dooreman
Fotograaf Szenenbilder: Soraya Azbiri
Met Dank an: Arenberg, Kay Doms, Lies Pauwels, Valentijn Weyn, Bob Wouters