Über ihren Köpfen schweben Schwerter: die der Erbschaften, der Auflagen, der Ängste und der Katastrophen, die unsere Epoche verseuchen. Über ihnen die geschliffene Klinge der Bedrohungen; in ihrem Bauch die Wünsche der ersten Geste.
Inmitten der schwarzen Halden des Hennegaus versuchen 3 Interpreten, gemeinsam einen sich bewegenden Raum zu bewohnen, in dem sich alltägliche Präsenzen bisweilen mit aus dem Nichts zusammengeschusterten Rüstungen bekleiden – Maschen, Gedichten, Bewegungen.
Genährt aus den Gesprächen zwischen den 3 Geschwistern, die als Podcasts aufgenommen wurden, komponiert DAMOCLÈS eine choreografische Materie, die von Atem, Blicken und dem Bedürfnis nach Geschwisterlichkeit durchdrungen ist.