Ich kam im Alter von elf Jahren mit meiner Mutter nach Belgien. Ich hatte mein ganzes Leben in Georgien gelebt, und die Ankunft hier war ein echtes Erdbeben. Wir lebten acht Monate lang in einem Flüchtlingszentrum. Paradoxerweise befinden sich dort einige meiner glücklichsten Erinnerungen. Es war für mich die Entdeckung von Vielfalt in all ihrem menschlichen und kulturellen Reichtum.
Mein fotografisches Projekt zielt darauf ab, Menschen, Erzählungen und Kulturen ins Licht zu rücken, die man nicht oft genug sieht. Es will die Schönheit von Kulturen durch ihre traditionellen Kleider feiern, die nicht in ihrem Herkunftsland getragen werden, sondern hier, an ihrem neuen Wohnort. Jedes Porträt erzählt eine Geschichte von Migration, Weitergabe, Transformation. Es geht darum, Identitäten in Bewegung abzubilden, an der Schnittstelle zweier Welten.
Ttäglich ab 14 Uhr freier Eintritt während der Öffnungszeiten des Churchill.