Christina leitet ein Familienunternehmen für chemische Produkte für die Landwirtschaft. Während sie ein paar Urlaubstage in Griechenland mit ihrem Geliebten genießt, häufen sich die Sorgen unaufhörlich. Zwischen beruflichen und persönlichen Krisen tauchen schockierende Familiengeheimnisse auf.
Für ihre zweite Inszenierung eignet sich die Regisseurin Héloïse Ravet diese universelle Intrige an, die dank des zentralen Platzes, der der Figur der Iokaste zugewiesen wird, deren Stimme endlich wiederhergestellt wird, in den Zügen von Christina aktualisiert wird. Im Zentrum einer Szenografie, die sowohl an das Podesttheater als auch an Stierkampfarenen erinnert, entfalten vier ausgezeichnete Schauspielerinnen und Schauspieler ein äußerst physisches und abwechslungsreiches Register.
24 > 28.11.2026
Théâtre Jean Vilar
Conseillé ab 15 Jahren – 2 Std.
Text: Maja Zade - Regie und Szenografie: Héloïse Ravet – Avec Laurent Capelluto, Thomas Dubot, Emilie Maquest und Souâd Toughraï – Übersetzung: Delphine Edy – Dramaturgische Begleitung: Olmo Missaglia – Tongestaltung: Laure Lapel – Lichtgestaltung: Sibyl Cabello – Kostüme: Solène Valentin – Regieassistenz: Antoine Herbulot – Szenografie und technische Leitung: Nathalie Moisan – Szenografie-Praktikant: Lou Smits – Visual: Gerardo Ramos – Dekorbau und Kostümfertigung: Ateliers du Théâtre de Liège