Nach dem durchschlagenden Blockbuster, der 2017 im Vilar präsentiert wurde, lädt uns der Collectif Mensuel dazu ein, an der Erschaffung einer akustischen Zeitkapsel teilzunehmen – auf einem Wachszylinder, den man noch in 100 Jahren oder fünf Jahrhunderten, selbst ohne Elektrizität, wieder anhören kann. Einmal gestartet, zeichnet das Gerät sechzig Minuten Ton auf. Kein Schnitt, kein Zurückgehen möglich.
Auf der Bühne verewigen Schauspieler, Geräuschemacher und Musiker das Gedächtnis all jener, die für eine bessere Zukunft gekämpft haben. Denn nein, die gesamte Menschheit hat die Welt nicht ins Verderben gestürzt. In einem festlichen, vielgestaltigen Spektakel folgen aufeinander: ein Stück Radiothriller, ein geslamtes Epos, die wütenden Echos einer Rede von Greta Thunberg… Ein akustisches Feuerwerk, das wie eine Ode an den Widerstand nachhallt.
Seit seinen Anfängen hat sich der Collectif Mensuel besonders in einem Theater der Sinne engagiert und thematisiert dafür Zeitgenössisches auf der Bühne. Mit seiner neuen Kreation voller Humor und Leichtigkeit flößt er uns die Energie ein, die Welt neu zu erfinden!
6 > 14.01.2027
Théâtre Jean Vilar
Conseillé ab 14 Jahren
Regie: Collectif Mensuel – Künstlerische Leitung: Baptiste Isaia und Philippe Lecrenier – Avec Charlotte Bouriez, Blanche Capelle, Xavier Foucher, Quentin Halloy, Matthew Higuet, Baptiste Isaia, Philippe Lecrenier, Julien Legros und Alice Tahon – Musikalischer Komponist: Quentin Halloy und Philippe Lecrenier – Geräuschemacherei: Céline Bernard und Stijn Norga – Szenografie: Aurélie Borremans – Kostüme: Marie-Hélène Balau – Licht: Julien Legros – Ton: Matthew Higuet – Koordination und Regieassistenz: Louise D’Ostuni – Produktionsleiter: Renaud Riga – Verwaltungsleiter: Adrien De Rudder