Ein charismatischer Leutnant wird auf dem Weg zu einer abgelegenen Festung von einer Gruppe von Bergbanditen entführt. Als sich die Tochter des Bandenchefs in diesen jungen Offizier verliebt, verwandelt sich seine Gefangenschaft in ein absurdes Liebesabenteuer. Was in den Händen jedes anderen ein einfaches Melodram wäre, entgleist bei Lubitsch vollständig zu einer verrückten Komödie voller militärischem Unsinn, wilden Schnurrbärten und verliebten Schurkenstreichen.
Mit seinen ausladenden Kulissen, expressionistischen Sets und seiner anarchistischen Humor macht Ernst Lubitsch das Militär zu einem Spielplatz, in dem Logik vor allem im Weg steht. Siegesfeiern ohne Sieg, Soldaten, die lieber tanzen als kämpfen, und militärische Manöver, die mehr Ähnlichkeit mit einem Slapstick-Ballett haben. Die Bergkatze („der Puma“) ist ein herrlich losgelöster früher Lubitsch, bei dem der Regisseur eindeutig noch nicht die Absicht hatte, sich an ein einziges Genre oder eine anständige Handlung zu halten.
Mit Live-Begleitung von Bart Maris und Studenten der klassischen Musik.